Die SZENIALE ist nicht nur ein Festival für Kunstliebhaberinnen, sondern ein Ort, an dem junge Menschen und Familien selbst zu Gestalterinnen werden können. Hier gibt es kein bloßes Zuschauen – stattdessen lädt das Programm dazu ein, mitzumachen, auszuprobieren und gemeinsam etwas zu schaffen.
Schön wird es in der „Kunststoffspinnerei“ von Charlotte Payet: eine partizipative Installation, bei der alle mit anpacken können. Aus recycelten PET-Flaschen entsteht eine wachsende, gewebte Struktur – ein Symbol für Nachhaltigkeit und gemeinsames Handeln. Jede*r kann hier ohne Vorkenntnisse mitwirken und so Teil eines lebendigen Kunstwerks werden, das sich im Laufe des Festivals verändert und verdichtet.
Wer es laut und kreativ mag, ist im „Randalysium“ von Albrecht Fersch genau richtig. Dieses interaktive Klanglabor ist eine Schatzkammer voller upgecycelter Instrumente – von Schlagzeugen aus alten Töpfen bis hin zu einem rostigen Metall-Xylophon. Hier darf nach Herzenslust experimentiert, musiziert und getrommelt werden. Der Künstler selbst ist vor Ort und lädt alle ein, gemeinsam Rhythmen zu finden oder einfach der Neugier freien Lauf zu lassen.
Beim „Gipfelsturm“ mit Minju Kim und Luis Volkner wollen und müssen wir rauf. Und alle müssen mit. Wollen mit. Rauf. (Und wieder runter.) Es wird „gefährlich, ungemütlich und wunderwunderschön“. Unser Expeditionsteam ist auf alles vorbereitet und freut sich auf den Aufstieg mit euch in eisig-luftige Höhen! In dieser theatralen Rallye erkunden unsere Reisenden mit dem Publikum die Geheimnisse der Bergwelt, gehen noch nicht gegangene Wege, entdecken neue Schönheiten, und Ziele und finden Lösungen für alles, was unterwegs so passieren kann.
Und wer sich fragt, wie unterschiedliche Generationen die Zukunft sehen, findet in der Fotoserie „NEXT“ von Magdalena Hilling inspirierende Einblicke. Die Porträts von Großeltern, Eltern und Kindern zeigen, wie sich Vorstellungen von Warten und Handeln im Laufe eines Lebens verändern. Ergänzt durch persönliche Antworten auf die Frage „Worauf sollen wir noch warten?“ entsteht ein Dialog zwischen den Generationen – und am Ende kann auch das Publikum selbst Teil dieser Reflexion werden.
Für alle, die gerne bauen und gestalten, bietet die Kunstschule Gelsenkirchen mit dem Projekt „Aufwind jetzt!“ eine besondere Gelegenheit. Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen des Gemeinschaftsgartens Ückendorf, dem Generationennetz, der Kunstschule Gelsenkirchen und dem KUKUMO lädt dieses generationsübergreifende Projekt dazu ein, den Weg von der Idee bis zum Entwurf mitzuerleben. Wie entstehen Visionen für eine nachhaltige Zukunft? – Während der SZENIALE können Besucherinnen eigene Skizzen anfertigen und kleine Windrad-Utopien aus Müll und anderen Materialien bauen. So wächst die Ausstellung mit den Ideen der Teilnehmenden.
Erlebt all das und noch mehr auf einer Erlebnis-Expedition für Familien über und mittendurch die SZENIALE. Ausgewählte Künstler*innen empfangen die Teilnehmer*innen der Führungen exklusiv. Auf dem Weg erforschen wir den Stadtteil, lenken unsere Blicke auf Besonderes und leisten unseren eigenen Beitrag zur Gestaltung des Festivals!




