Was macht eine Gesellschaft wirklich stark?
Nicht Geschwindigkeit oder Wettbewerb, sondern Verbundenheit, Vielstimmigkeit und wechselseitige Unterstützung. Unter diesem Leitgedanken verwandelt der Bund Gelsenkirchener Künstler sein Domizil seit dem 2. August bis zum 26. September 2026 in einen Ort kollektiver Handlungskraft. Im Zentrum steht die wachsende Installation „Wald“ – eine künstlerische Metapher für eine Zukunft, in der kooperative Selbstorganisation und nachhaltige Kreisläufe wichtiger sind als isolierte Genialität.
Diese Vision wird durch aktives Gestalten lebendig: In der acht-wöchigen Projektphase laden zwölf Künstlerinnen des Bund Gelsenkirchener Künstler die Nachbarschaft, Bürgerinnen und weitere Kunstschaffende ein, den „Wald“ gemeinsam mit aufzubauen. Durch vielfältige Workshops werden Themen wie Vielfalt, Teilhabe und gemeinsame Zukunftsfragen performativ bearbeitet. Hier wird das gemeinsame Ansprechen von Sorgen und Wünschen zur künstlerischen Praxis, bei der jeder Beitrag zählt.
„JETZT! Raum zum Wachsen“ ist ein Plädoyer für eine Kultur des Nicht-Wartens und eine Antwort auf die zentrale Frage der Szeniale: „Worauf wollen wir noch warten?“ Es ist die Einladung an alle, den Dialog aktiv mitzugestalten und einen Raum zu erschaffen, der Vielfalt sichtbar macht und zeigt, dass echte Veränderung nur im Miteinander entsteht.
Wer an den Workshops teilnehmen will meldet sich einfach via Mail unter info@bundgelsenkirchenerkuenstler.de an.
Das gesamte Programm der Projektwochen findet ihr unter www.bundgelsenkirchenderkuenstler.de

Bei der Auftaktveranstaltung am 2.8. im Domizil tauschten sich Hiltrud Lammert-Hense vom Szeniale-Team (links) mit Jen Weissenbacher und Andreas Frings vom BGK über das Programm aus.


