Auch die Szeniale 26 wird wieder die Kunstformen zusammenbringen – nicht als isolierte Sparten, sondern als sich gegenseitig befruchtende Ausdrucksformen. Wir wollen keine Grenzen zwischen den Künsten, so wie wir keine Grenzen zwischen Menschen wollen.
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szeniale Opening
Freitag, 25. September / 18:30 – 22:00
An diesem Eröffnungsabend wollen wir einen Raum für Inspiration und gesellschaftlichen Dialog öffnen, der uns mit der zentralen Frage des diesjährigen Festivals konfrontiert: „Worauf wollen wir noch warten?“
In einer Zeit des Umbruchs laden wir ein, gemeinsam über die Dringlichkeit unseres Handelns nachzudenken – und was die Kunst dazu beitragen kann. Außerdem bieten wir mit einem Ausblick auf das Programm des folgenden Festivaltages eine kleine „Schau des Erwartbaren“.
Wir freuen uns und laden Sie/Dich herzlich dazu ein, diesen Abend und den Festivaltag am 26.9. mit uns zu verbringen und sich auf die künstlerische Auseinandersetzung einzulassen, um gemeinsam den Mut für eine inklusivere Zukunft zu finden.
WE WHO DO NOT BELONG
SoKo Jena
Den Auftakt zur Szeniale bildet dieses Solo-Tanztheater, das den Körper als „Archiv“ für Erfahrungen von Migration, Vertreibung und rassistischer Gewalt nutzt. Es fordert eine Form der Solidarität ein, die über Mitleid hinausgeht: Das Publikum wird zum „empathischen Zeugnis“ einer Existenz, die nicht länger auf Anerkennung oder Sicherheit warten kann.
Heilig-Kreuz-Kirche / Szeniale-Opening / ab 18:30
Frankeplatz, Bochumer Str. 115
szeniale playgrounds
Samstag, 26. September / 11:00 – 19:00
Der Salon
Katherine Tinteren-Klitzke
Ein Raum voller bunter Stühle, ein Ort der Ruhe und der ungezwungenen Begegnung. Der Salon lädt dazu ein, innezuhalten. Man kann Platz nehmen oder wandern, die ausgestellten Bilder betrachten oder einfach nur das Warten aushalten. Ein Raum, in dem nichts erzwungen wird, aber alles möglich ist …
Bergmannstraße 1 / 11:00 – 19:00
„JETZT! Raum zum Wachsen“
Bund Gelsenkirchener Künstler e.V.
JETZT! Raum zum Wachsen ist ein Plädoyer für eine Kultur des Nicht-Wartens und eine Antwort auf die zentrale Frage der Szeniale: „Worauf wollen wir noch warten?“ – Und der begehbare Wald lädt am Festivaltag dazu ein, die entstandenen Beiträge, Gedanken und Verbindungen zu erkunden und mit den beteiligten Künstler:innen ins Gespräch zu kommen.
Domizil / Bergmannstr. 53 / 11:00 – 18:00
ZWISCHENTÖNE
Egbert Hense
In seiner Ausstellung ZWISCHENTÖNE präsentiert Egbert Hense eine Auswahl seiner bedeutendsten politischen Kunstwerke. Seine Malerei versteht sich nicht als Suche nach klassischer Schönheit, sondern als eindringliches Zeugnis des Zeitgeschehens und als Antizipation gesellschaftlicher Entwicklungen.
Atelierhaus / Bochumer Str. 132 / 11:00 – 18:00
Anschläge – Stimmen einer Stadt
Emscherbote Medienkollektiv
Mit dieser Frage bricht das Emscherbote Medienkollektiv das Schweigen über Themen, die Gelsenkirchen seit Jahrzehnten begleiten: Armut, Leerstand, Migration und politische Frustration. In einem temporär umgewandelten Medienstudio wird der öffentliche Raum zur Diskussionsfläche. Hier erhalten die Menschen der Stadt eine Bühne, um unmittelbar, ungefiltert und auf Augenhöhe Gehör zu verschaffen.
GeOrgel / Bochumer Str. 150 / 11:00 – 18:00
Silly Portraits
Lenia Friedrich
Ein humorvoller Kunstmoment ohne lange Wartezeiten: Mit ihren Silly Portraits verwandelt die Künstlerin Begegnungen auf dem Festivalgelände in bleibende, herrlich schräge Erinnerungen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um fotorealistische Perfektion, sondern um den Spaß an der kreativen Übertreibung und das Augenzwinkern …
Begegnungen mitten im Festivalgeschehen / 11:00 – 19:00
NEXT
Magdalena Hilling
Die Fotoserie NEXT beschäftigt sich mit der Frage, wie unterschiedliche Generationen auf Zukunft, Veränderung und gesellschaftliche Herausforderungen blicken. In Porträts von Großeltern, Eltern und Kindern aus verschiedenen Familien wird sichtbar, wie sich Vorstellungen von Warten und Handeln im Laufe eines Lebens verändern.
Durch die Gegenüberstellung der Porträts entsteht ein Dialog zwischen den Generationen: Was erwarten wir von der Zukunft, was haben wir bereits erlebt und was möchten wir verändern?
Fotografie Hilling / Bergmannstr. 9 / 11:00 – 18:00
RUHEPOTENZIAL
Tim Holland & Lukas Hermann
Wir warten permanent: an der Straßenbahnhaltestelle, auf eine Nachricht oder darauf, dass sich die Welt verändert. Das Projekt RUHEPOTENZIAL erforscht diese oft, aber nicht immer unfreiwillige Tätigkeit literarisch und musikalisch. Die mehrteilige Text-Klang-Installation zeigt so, dass Warten kein reiner Stillstand ist. Inspiriert von der Neurobiologie, in der das Ruhepotenzial die zwingende Voraussetzung für jedes Aktionspotenzial und jede Bewegung ist, spüren die Künstler der verborgenen Energie des Ausharrens nach …
Begegnungen an 7 Stationen mitten im Festivalgeschehen / 11:00 – 19:00
Consumption
Leonie Schön
Worauf warten wir, wenn Heilung ungleich verteilt ist? – Consumption – einer der historischen Namen für Tuberkulose – thematisiert eine Krankheit, die in stabilen Gesundheitssystemen oft als überwunden oder randständig gilt, weltweit jedoch nach wie vor zu den tödlichsten Infektionskrankheiten zählt. Das Projekt macht deutlich: Dass Tuberkulose heute noch immer Leben fordert, ist kein medizinisches Versagen, sondern das Ergebnis einer ungleichen Verteilung von Ressourcen, Infrastruktur und politischer Aufmerksamkeit …
Bergmannstr. 1 / 11:00 – 19:00
Kunststoffspinnerei
Charlotte Payet
Hier wird Plastikmüll zu Kunst. Das Publikum webt gemeinsam an einer wachsenden Struktur aus recycelten PET-Flaschen und macht so ökologische Verantwortung haptisch erfahrbar …
Baustoffbörse / Bochumer Str. 150 (Hof) / 11:00 – 19:00
Re-Visionen: 7 Transformationen
Claudia Lüke
Das Kunstprojekt Re-Visionen von Claudia Lüke denkt über gesellschaftliche Lähmung und den tiefen Wunsch nach Veränderung nach. Als Ausgangsmaterial dienen Bilder und prägnante Schlagworte, die durch Befragungen im Stadtraum gesammelt wurden. Sie dokumentieren, was Menschen aktuell als belastend, ungerecht oder hemmend empfinden. Diese emotionalen Fundstücke werden auf gebrauchte Offsetplatten übertragen – alte technische Bildträger, die nun künstlerisch überschrieben und neu aktiviert werden …
Galerie 1NULL7 / Bochumer Str. 107 / 11:00 – 19:00
S1
Ute Jäger
Der öffentliche Personennahverkehr ist im Ruhrgebiet ein zentraler, pulsierender Ort der Begegnung. Täglich teilen tausende Menschen diesen Raum, oft unbewusst und flüchtig. Sie pendeln zwischen den Städten zum Arbeiten, Einkaufen oder um Freund*innen zu treffen. Das Fotoprojekt S1 nimmt diese alltägliche Dynamik in den Fokus und nutzt die legendäre S-Bahnlinie 1 zwischen Dortmund und Duisburg als Projektionsfläche für das menschliche Miteinander …
Eurasia / Bergmannstr. 32 / 11.00 – 19:00
What are you waiting for?
scheinzeitmenschen
Mit der Lichtinstallation What are you waiting for? laden die scheinzeitmenschen zu einem besonderen Experiment in der Wahrnehmung von Zeit und Raum ein. Die Konstruktion aus 16 weiß leuchtenden Stablampen spannt sich kreisförmig über das Publikum, eingebettet in eine Grünfläche zwischen Bäumen. Klappliegestühle unter dem Objekt laden die Besucher*innen dazu ein, den Blick nach oben zu richten und ganz bewusst innezuhalten.
Hier ist nicht da (Garten) / Bochumer Str. 138 / 11:00 – 22:00
Begegnungsmöbel
Stefan Demming
Wie können Möbel und gebaute Räume auch in (halb-)öffentlichen Räumen Kommunikation und gegenseitiges Kennenlernen fördern? Im Rahmen des Projekts wird skulptural und installativ nach Formen der Begegnung gesucht. Neue Sitz- und Liegemöglichkeiten aus gebrauchten und recycelten Bauteilen, laden dazu ein, innezuhalten, Platz zu nehmen, Umgebung und miteinander neu wahrzunehmen …
Zu entdecken auf allen Routen im Quartier / 11:00 – 22:00
Vom Abbruch und Aufbruch
K. Roland Berger
Unsere Städte sind niemals fertig. Sie sind lebendige Organismen, die sich in einem ständigen Prozess aus Zerstörung und Neuschöpfung befinden. Vom Abbruch und Aufbruch ist eine Fotoausstellung, die sich explizit mit den Umbrüchen im urbanen Raum befasst und den stetigen („Warte“-)Wandel der Stadtlandschaft dokumentiert sowie den Moment des Übergangs: den Zustand zwischen dem, was war, und dem, was werden könnte. Über die Bilder wird der urbane Raum als Spiegel unserer gesellschaftlichen Prioritäten sichtbar gemacht …
Karographie / Bergmannstr. 32 / 11:00 – 19:00
Das Randalysium
Albrecht Fersch
Das Randalysium ist ein außergewöhnlicher (lauter) Ort, an dem sich Festivalbesucher*innen nach Herzenslust austoben können. Das interaktive Klanglabor lädt zum freien Experimentieren und zum gemeinsamen Musizieren ein. Unzählige recycelte Objekte und skurrile Instrumente liegen bereit, um von den Gästen klanglich erforscht und rhythmisch zum Leben erweckt zu werden …
mxr / Bochumer Str. 109 / 11:00 – 13:00 / 15:00 – 18:00
Songs für eine feministische Zukunft
Mädchenzentrum e.V. – MädchenMusikAkademie NRW
Ist Gelsenkirchen eine Stadt für Mädchen* und junge Frauen*? Und worauf warten wir noch, wenn wir uns eine feministische Zukunft wünschen? Diese Fragen stehen im Zentrum des Projekts Songs für eine feministische Zukunft der MädchenMusikAkademie NRW. Das Projekt verbindet musikalische Bildung mit feministischer Perspektive und schafft Räume für Reflexion, Empowerment und künstlerischen Ausdruck …
Hier ist nicht da / offene Workshops / Bochumer Str. 138 / 11:30 – 15:30
Radioballett
Körperfunkkollektiv
Das Radioballett ist ein faszinierendes Live-Hörspiel, das den Stadtraum in eine temporäre Bühne verwandelt. Ausgestattet mit kabellosen Funkkopfhörern folgt ihr einer professionell gestalteten Audioführung aus Stimmen, atmosphärischen Geräuschen und spielerischen Handlungsanweisungen …
Frankeplatz (Heilig-Kreuz-Kirche) / 12:00 / 15:00 / 18:00
Das literarische Wartezimmer
Carola Gruber, Andrea Rohmert, Gabriel Wolkenfeld
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein vertrauter Ort – etwa das Wartezimmer einer Arztpraxis. Doch das „Praxis-Team“ Gruber, Rohmert und Wolkenfeld verwandeln diesen Raum in eine kreative Spielwiese, an der die Zeit nicht „abgelaufen“, sondern aktiv genutzt wird. Wer hier eintritt, muss nicht auf seinen Namen warten, sondern ist eingeladen, die Zeit für sich zu entdecken und sich literarisch auszuprobieren …
Atelierhaus / Bochumer Str. 132 / 12.00 – 18:00
WIE DU HINEINRUFST
Thomas Machoczek / Geremia Carrara
Darf man nichts mehr sagen? – Doch. Wir können unsere Stimme erheben, und gemeinsam bestimmen, welche Stimmlage vorherrschend ist in der Politik. Die Klanginstallation WIE DU HINEINRUFST lädt dazu ein hinzuhören, zuzuhören und Stimmen (wieder) zu entdecken – die der anderen, aber auch die eigene. Spielerisch, partizipativ und doch doppelsinnig lädt die künstlerische Intervention dazu ein, sich mit der Frage nach der Bedeutung der Stimme des Einzelnen in der und für die Demokratie auseinander zu setzen. Als soziale Plastik lädt sie dazu ein, die eigene Stimme beizutragen und sie – im doppelten Sinne reflektiert – im Konzert der Anderen zu erfahren …
Eine Gute Adresse (Hof) / Bochumer Str. 100 / 12:00 – 17:00
AUFWIND JETZT! ( junge szeniale )
Kunstschule Gelsenkirchen & Florian Ziebart
Wie entstehen Visionen für eine nachhaltige Zukunft? Gemeinsam mit den Ehrenamtlichen des Gemeinschaftsgartens Ückendorf, dem Generationennetz, der Kunstschule Gelsenkirchen und dem KUKUMO lädt dieses generationsübergreifende Projekt dazu ein, den Weg von der Idee bis zum Entwurf mitzuerleben …
Gemeinschaftsgarten / Flöz Sonnenschein / 12:00 – 17:00
Verbundene Dinge – lose Fäden – ein Vogel ( junge szeniale )
Sabine Kreiter
Inspiriert von der amerikanischen Folk-Art-Künstlerin Judith Scott entsteht während der Szeniale ein wachsender „Vogel der Botschaften“, ein Wesen voller Wünsche, Geheimnisse, Erinnerungen, Gedichte und kleiner Überraschungen. Aus Ästen, Rohren, Kartons und Fundstücken bauen wir gemeinsam eine fantasievolle Installation …
Atelierhaus (Hof) / Bochumer Str. 132 / 12:00 – 17:00
Mit Essen spielt man (doch)!
Matthilda lädt ein
Die Performance Mit Essen spielt man (doch)! des Vereins ‚Matthilda lädt ein e.V.‘ begreift das Leitmotiv der Szeniale als direkten Aufruf zur sozialen Entkrampfung. Ziel ist es, Menschen aus unterschiedlichen Milieus und „Bubbles“ zusammenzubringen und durch einen bewussten Bruch gesellschaftlicher Konventionen soziale Distanzen zu überwinden.
Das Geschehen entfaltet sich im „Esszimmer“ des Vereins in Ückendorf, das für die Dauer der Aktion zur theatralen Bühne wird …
Matthilda lädt ein / Heidelbergerstr. 8 (Hof) / 12:30 / 17:30
Das Visionarium
Wilder Verband
Zwei Vorstellungen im selben Setting – hochpartizipativ, witzig, spannend und etwas unberechenbar: In der Tischlerei für zukunftsträchtige Ideen spinnen drei Performer*innnen gemeinsam mit dem Publikum eine neue, aufregende Zukunft:
Das VISIONARIUM arbeitet mit den Dingen, die da sind – mit Eimern, Brettern, Schläuchen, Bändern, Zeichen, Gesten. Daraus entstehen Miniaturen möglicher Zukünfte, die so flüchtig wie präzise sind …
UmBauLabor / Bergmannstr. 23 / 12:30 / 15:00
Waiting Again
99 rockets records
Mit Waiting Again präsentiert das Ückendorfer Safer-Space-Label 99 rockets records ein besonderes musikalisches Experiment zur Szeniale 26. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit dem Festivalthema „Warten“, übersetzt in ein kuratiertes Konzertformat …
Kalte Halle / Bochumer Str. 134 / 12:30 – 19:30
Gipfelsturm ( junge szeniale )
Minju Kim & Luis Volkner
Wir wollen rauf. Wir müssen rauf. Und alle müssen mit. Wollen mit. Rauf. (Und wieder runter.) Es wird gefährlich, ungemütlich und wunderwunderschön. Kein Hindernis zu groß? Lasst es uns versuchen! Unser Expeditionsteam ist auf alles vorbereitet und freut sich auf den Aufstieg mit euch in eisig-luftige Höhen! …
Treffpunkt Frankeplatz, Heilig-Kreuz-Kirche / 12:30 / 14:30
komm vorbei zu kaffee_tee
Emrys Perera
Ein extrem entschleunigtes Format, bei dem in einem gemütlichen Setting (Sessel, Teppich) Texte vorgelesen werden und ein tiefes Gespräch unter vier Augen über Themen wie Klassismus oder Familie entsteht …
Atelier Lammert / Heidelberger Str. 8 / 14:00 – 18:00
Stand by
foundcompany
Mit der partizipativen Performance Stand by übersetzt die foundcompany den programmatischen Text der Szeniale in ein körperlich und sozial erfahrbares Ereignis. Stand by gibt keine Antworten auf die Frage, worauf wir noch warten sollen. Stattdessen lädt die Performance dazu ein, den Zustand des Wartens gemeinsam auszuhalten, zu hinterfragen und neu zu erleben …
mxr / Bochumer Str. 109 / 14:00
Gemeinsam im Hier und Jetzt
Pantonella
Von kleinen, glänzend-transparenten Perlen bis hin zu riesigen, mit Rauch gefüllten Seifenballons: Pantonella nimmt uns mit in ihre magische Welt zwischen Seifenblasenkunst und clowneskem Spiel. Als Walking Act ist sie mal hier, mal da – mal zaubernd, mal zur Partizipation einladend. Sie schafft Situationen, in denen wir in einem kollektiven Spiel selbst zu Seifenblasenkünstler*innen werden …
Begegnungen mitten im Festivalgeschehen / 14:00 – 18:00 (17:30 Gemeinschaftsgarten)
„Vexations“
Andreas Fröhling
Dem Leitmotiv der Szeniale nähert sich Andreas Fröhling auf dem Klavier mit der musikhistorisch bedeutsamen Musik von Erik Satie und lädt zu einem besonderen Konzerterlebnis ins UmBauLabor ein.
Im Mittelpunkt steht Saties außergewöhnliche Komposition Vexations: ein nur wenige Takte langes Klavierstück, versehen mit der rätselhaften Anweisung, es 840-mal hintereinander zu spielen …
UmBauLabor / Bergmannstr. 23 / 14:00 – 18:00
Daniel Avens
& The Cascading Waters
„I am going where this river leads me to“ – diese Zeilen aus dem Song Fiume sind mehr als bloße Lyrik; sie sind ein Manifest des Aufbruchs. Passend zum Leitmotiv der Szeniale stellt die Band die zentrale Frage: Worauf wollen wir noch warten? Mit ihrem aktuellen Album Cascading Waters erzählen sie Geschichten von Menschen, die sich entscheiden, alte Muster zu durchbrechen und aktiv zu werden …
1NULL7 (Hof) / Bochumer Str. 107 / 15:30
Politische Schönheit und persönliche Wahrhaftigkeit
Bürgersprechchor Gelsenkirchen
Der neu gegründete Bürgersprechchor Gelsenkirchen präsentiert ein Programm, das die Kraft des gemeinsamen Wortes in den Mittelpunkt stellt. Die Gruppe versteht sich als eine Gemeinschaft von Individuen, die sich bewusst zu politischer Schönheit, menschlicher Güte und persönlicher Wahrhaftigkeit bekennen. In einer atmosphärischen Verbindung aus Sprache und Musik rezitieren engagierte Bürgerinnen und Bürger Texte, die ein breites Spektrum menschlicher Erfahrung abdecken …
Heilig-Kreuz-Kirche / Bochumer Str. 115 / 16:00
Sekret – Eine Tränen-Bar Performance
Wiebke Müller
An einer Bar treffen drei Gestalten aufeinander: Nachtfalter, Sadgirl* und Fluss, gekleidet in Anzüge aus benutzten Stofftaschentüchern. Ihr Ziel ist es, das zu sammeln, was unsere Gesellschaft am liebsten ignoriert: Emotionen, sobald sie sich verflüssigen. An der Bar serviert das Trio Tränencocktails und nimmt im Gegenzug die Tränen der Gäste mit …
Eine Gute Adresse / Bochumer Str. 100 / 17:30
waschen,schneiden hören
OLiver Bedorf
waschen, schneiden hören ist eine Sound- und Bewegungsperformance im Friseursalon – einem alltäglichen, zugleich intimen Raum der Veränderung. Friseursalons sind Orte, an denen wir uns bewusst entscheiden, nicht länger zu warten: Wir lassen etwas hinter uns, erneuern uns, verändern unser Erscheinungsbild. Die Performance fragt vor diesem Hintergrund: Worauf sollen wir noch warten? Statt darauf zu warten, dass sich etwas verändert, können wir vielleicht selber etwas verändern – oder unsere Sichtweise und Perspektive …
Neustadt-Friseursalon / Josefstr. 1 / ab 17:00
Electronic Philosophic Music
Mylène Kroon
Philosophische Texte treffen auf analoge elektronische Beats und klassischen Operngesang – eine Verbindung, die Tiefgang mit musikalischer Leichtigkeit paart.
1NULL7 / Bochumer Str. 107 / 17:30
szeniale Closing
Samstag, 26.09. / 19:30 – 22:00
Die SZENIALE 26 war Schnattern, war Klappern, war Sabbeln und Schrammeln. Den ganzen Festivaltag über klang es in Ückendorf. Zum doppelten Konzertabschluss der SZENIALE treffen wir uns alle in der Heilig-Kreuz-Kirche mit Livemusik von zwei starken Bands. Tanzbar, swingend, groovy …
Motherfunkers
Jazz / Funk
Die Motherfunkers sind ein energiegeladenes Septett, das 2024 in Gelsenkirchen das Licht der Welt erblickte. Was als klassisches Trio begann, wuchs rasant zu einer vielstimmigen Formation heran, die ihr reichhaltiges musikalisches Repertoire komplett aus eigenen Kompositionen speist. Mit einer mitreißenden Mischung aus Jazz und Funk bringt die Gruppe intensive und lebendige Performances auf die Bühne, die niemanden stillstehen lassen …
PADISTRA
Global Music
Sieben großartige Musiker*innen aus drei Ländern präsentieren eine Melange aus europäischen, westafrikanischen, afrokubanischen, brasilianischen, karibischen- und Reggae Grooves / Musik mit jazzigen Interpretationen. Zu erleben ist ein „pulsierender Klangkosmos“ der mit einer beeindruckenden Mischung aus musikalischer Finesse und genreübergreifender Kreativität in seinen Bann zieht …
Heilig-Kreuz-Kirche / Bochumer Str. 115 / ab 19:30
Und nach dem Konzert?
Ihr müsst natürlich nicht nach Hause gehen, denn sicher gibt’s noch viel zu quasseln und zu umarmen. Die Gastros im Quartier sind längst nicht zu und freuen sich sich auf euch.
DANKE, dass ihr dabei ward!