Der Salon
Katherine Tinteren-Klitzke
Ein Raum voller bunter Stühle, ein Ort der Ruhe und der ungezwungenen Begegnung. Der Salon lädt dazu ein, innezuhalten. Man kann Platz nehmen oder wandern, die ausgestellten Bilder betrachten oder einfach nur das Warten aushalten. Es ist ein Raum, in dem nichts erzwungen wird, aber alles möglich ist: das Gespräch mit Fremden, die eigene Reflexion oder der stille Moment des Beobachtens.
Der Einstieg erfolgt über eine farbige Platzkarte, die beim Betreten an jede*n Gast vergeben wird. Sie führt uns zu einem passenden Stuhl und trägt auf ihrer Rückseite Zitate aus Politik und Kultur – Impulse von Samuel Beckett bis Herta Müller –, die zum Nachdenken anregen und Brücken zu anderen Gästen schlagen können.
Zwischen den Bildern, die menschliche Haltungen von Neugier bis zur Melancholie zeigen, entsteht so ein fragiler Raum für Dialog und Empathie. Ob wir passiv warten oder aktiv Kontakt suchen: Das Erleben dieses Augenblicks ist Teil des Konzepts.